15. Januar 2009 um 17:32 · Abgelegt unter Allgemein
Da ist die Freude aber groß. Mein erstes eigenes Buch! Na gut, quasi selbst verlegt bei Books on demand, aber immerhin! Da hat man was zu schenken und auch etwas um draus vorzulesen. Und es ist wie mit den schönsten Weihnachtsgeschenken: Alles selbstgemacht. Das Cover, die Fotos und so weiter.
Ich bin jedenfalls stolz drauf und so sieht’s aus:
Und es ist käuflich! Am Besten über den Internet-Buchhändler Eures Vertrauens, zum Beispiel hier:
08. Dezember 2008 um 13:43 · Abgelegt unter Allgemein
Da stehe ich nun und weiß gar nicht warum. Zweiter Adventssamstag in der Kölner Innenstadt im Kaufhof. Habe vergessen wieso ich hier bin, habe vergessen wie ich hierher gekommen bin, habe vergessen wie ich hier wieder rauskomme.
Dante beschreibt es in seinem ersten Gedicht von der Hölle absolut treffend und gibt mir unschuldigerweise auch eine Einleitung zu diesem Text:
„Mitten in der Hälfte menschlicher Lebenszeit befand ich mich in einem düstern und grausen Walde, weil ich mich von dem rechten Wege verirret hatte. Und so schwer es ist, zu sagen, wie dieser wilde, rauhe und starke Wald eigentlich war, dessen Angedenken Furcht und Schrecken wieder in mir erneuert – eben so schmerzhaft ist es, und nur der Tod wird wenig schrecklicher seyn.
Allein um des Guten willen, so ich da fand, will ich andere Sachen erzählen, die ich daselbst erfahren habe.“ Wobei Wald natürlich mit Kaufhof zu ersetzen ist. Den restlichen Eintrag lesen »
18. November 2008 um 15:52 · Abgelegt unter Allgemein
Nach längerer Abstinenz habe ich wieder eine Lesebühne in’s Leben gerufen: Die Pointe!
Ich freue mich nun jeden ersten Sonntag im Monat auf zwei Gäste, die Euch, dem lieben Publikum, die Ohren verzaubern werden. Das Prinzip ist recht einfach: Wir lesen Euch 45 Minuten lang abwechselnd etwas aus eigener Feder vor, dann ist Pause, anschließend eine zweite Runde. Quasi zwei Schulstunden mit großer Pause.
Meine ersten Gäste sind am 07.12. der fantastische Florian H.H. Graf von Hinten, Preisträger diverser Auszeichnungen, Initiator des Kleingeistes in Bonn und mein Rosenkriegs-Kompagnon und der fabelhafte Florian Cieslik, ebenfalls hoch dekorierter Dichter, Lyrocker und Macher des Basspoems im Raketenclub in Köln. Am 07. Dezember betreten also drei Florians die Bühne und lesen los!
Ort ist das NYX in der Vorgebirgsstr. 19 in Bonn, dort wo auch der Rosenkrieg stattfindet, los geht’s um 20 Uhr, Eintritt am Abend kostet EUR 5, Vorverkaufskarten gibt es ab Sonntag (23.11.) für EUR 4 im NYX an der Theke.
22. Oktober 2008 um 14:27 · Abgelegt unter Blog-Texte
Angespornt durch den zweiten Platz beim Dichterkrieg im Sonic Ballroom in Köln habe ich Sonntag beim Slam von Alexander Bach “The word is not enough” im Blue Shell und beim Koblenzer Reimstein mitgemacht.
Und bei beiden Veranstaltungen ebenfalls den zweiten Platz gemacht. Das ist große Freude, macht Spaß und hebt die Stimmung.
17. Oktober 2008 um 16:47 · Abgelegt unter zum Lesen
Neulich ist mir mal aufgefallen, dass wir mit einem ehr als klein und krebsig zu bezeichnenden Wortschatz um uns werfen um so etwas zu versuchen wie kommunizieren.
Ich bin fast geneigt zu sagen, dass der deutsche Wortschatz ärmlich und ein wenig räudig ist. Räudig hat zwar recht wenig mit Sprache zu tun, auch sonst ist räudig eher in einer thematischen Nische zu finden, nämlich als Adjektiv der Krankheit Räude, hervorgerufen durch wahrscheinlich nichts ahnende Krätzmilben, vorzugsweise bei Hunden.
Aber, und da sind wir wieder beim Thema, warum nicht dieses fabelhaft lautmalerische Wort „räudig“ auch auf andere Objekte beziehen, die ihrerseits so aussehen, als wären sie von der miesen Milbe befallen und bereits von ihr destaströs benagt worden? Den restlichen Eintrag lesen »
03. Oktober 2008 um 16:49 · Abgelegt unter Allgemein
Juhuu, heissa und große Freude obendrein. Ich habe seit längerer Abstinenz mal wieder an einem Poetry-Slam teilgenommen und justament den zweiten Platz gewonnen!
In Köln war’s, beim Dichterkrieg, famos arrangiert und durchgeführt von der charmanten Esther von zur Mühlen und dem wunderbaren Christian Bartel.
Bilder sagen mehr als Worte. Nur soviel sei verraten: Es ist eine Geschichte mit einer Kneipe, Fußballfans, einem 3:2 gegen Portugal, einem Fahrrad, einem torkelnden Fan, einer zerbrochenen Flasche Bier einem freundlichen Arzt und einer mit fünf Stichen genähten Hand. Links.
alf iron ist ein Anagramm von Florian.
Dies ist der, die oder das Blog von Florian Müller. Ich bin freier Autor, Moderator und Journalist und lese meine eigenen Kurzgeschichten, Prosatexte und Glossen auf Lesebühnen und Poetry-Slams. Darum soll es hier gehen.
Wer sich mir auf beruflicher Seite nähern möchte, begebe sich bitte auf florianmueller.net